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breifreie Beikost für Babys

breifrei – breifreie Beikost

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Hallo!

Seit 2016 gibt es für uns kein schönes Thema als die breifreie Beikost – wir lieben es, für dich nährstoffreiche und zuckerfreie Rezepte für die ganze Familie zu entwickeln und dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

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20 Vorteile, die breifreie Beikost bietet und wann breifrei für dein Baby nicht optimal geeignet ist

In diesem zweiten Teil meiner breifrei-Reihe möchte ich dir, nachdem ich dir erklärt habe, was breifrei ist, zeigen, welche Vorteile die breifreie Beikost ohne Brei für dich und dein Baby hat. Es gibt wirklich unendlich viele Vorteile und positive Effekte, die die breifreie Kost für dein Baby zu bieten hat. Und die Listen könnten sich noch länger werden. Ich bin wirklich begeistert davon und überzeugt, dass die breifreie Beilosteinführung für K genau die richtige Entscheidung war. Aber damit ihr erst einmal einen Einblick bekommt, wenn ihr euch vielleicht vorher noch nicht mit der Thematik befasst habt… hier kommen die 20 Vorteile der breifreien Beikosteinführung für dein Baby und dich beziehungsweise euch als Eltern.

1. Warum breifrei? Die 10 Vorteile für dein Baby
2. Warum breifrei? Die 10 Vorteile für dich als Eltern
3. Wann ist die breifreie Variante nicht optimal geeignet?

1. Warum breifrei? Die 10 Vorteile für dein Baby

Warum breifrei? Die Frage, warum wir uns für K gegen eine Beikosteinführung mit Brei und für die breifreie Variante entschieden haben, bekommen wir oft gestellt. Erst einmal zu erklären, was breifrei und breifreie Kost für uns bedeutet und anschließend den Nutzen für unser Baby zu erklären dauert einen Moment. Unsere Antworten auf diese Fragen gibt es in einem anderen Teil nachzulesen. Aber ich finde es wichtig, zu zeigen, dass es eben nicht nur die altbekannte und vielseitig praktizierte Möglichkeit des Breifütterns sondern eben auch die Möglichkeit vom selbstständigen, selbstbestimmten Essen von Anfang an gibt. Und ja, auch wenn das Baby noch keine Zähne hat! Der Kiefer ist stark genug, um das Fingerfood zu zermalmen.

Welche Vorteile bietet breifrei für mein Baby?

1. Dein Baby darf langsam und spielerisch die Lebensmittel kennenlernen und erleben.
2. Dein Baby hat (auch später) Spaß daran, neues ihm nicht bekanntes Essen zu probieren.
3. Dein Baby ist stolz, selbst Essen zu dürfen und kann sich aktiv beteiligen. Das passive füttern fordert dein Baby nicht.
4. Dein Baby erlernt (spielerisch), dass ein Zusammenhang zwischen Essen und sattwerden besteht.
5. Dein Baby schiebt die Nahrungsmittel, die es als breifreie Kost angeboten bekommt, im Mund hin und her, versucht zu kauen und behält den entstehenden Speisebrei somit länger im Mund. Das ist gut, denn die Verdauung beginnt bereits im Mund. Die Amylase (genauer -Amylase) die nicht nur in der Bauchspeicheldrüse sondern auch in den Speicheldrüsen der Mundhöhle gebildet wird ist für die Verdauung von Kohlenhydraten da. Somit beginnt die Verdauung schon mit dem Speichel im Mund.

Du denkst vielleicht, dass das schon Gründe genug sind, um die breifreie Kost auszuprobieren. Aber hier kommen noch weitere Vorteile:

6. Dein Baby kann die verschiedenen Konsistenzen, Gerüche und Geschmäcker der unterschiedlichen Lebensmittel getrennt voneinander erleben und wahrnehmen.

7.Die motorischen Fähigkeiten werden trainiert, das gezielte Greifen schult die Koordination deines Babys.

Pinzettengriff Baby
8. Das Risiko für späteres Übergewicht des Kindes wird vermieden. Forschungen haben gezeigt, dass durch das selbstständige Essen im Gegensatz zum Gefüttert werden, kindliches Übergewicht vermieden werden kann. Ein Baby, das das Fläschchen oder Brei Löffel für Löffel gefüttert bekommt und zum Aufessen animiert wird, entwickelt ein anderes Sättigungsgefühl. Darf das Kind selbst entscheiden, wie viel es sich nehmen und aufessen mag, so lernt es das Gefühl des Sattwerdens kennen und weiß, wann es keinen Hunger mehr hat.
9. Dein Baby wird in seiner späteren Selbstbestimmung, was das Thema Essen angeht, gestärkt.
10. Dein Baby entwickelt durch das Kauen einen kräftigen Kiefer, des ausreichend Platz für die Milchzähnchen bietet. Außerdem wird die Sprachentwicklung gefördert.

Und wann sind die Kleinen satt?

Oft haben wir uns anfangs gefragt, wie viel wir unsere Kleine essen lassen sollen. Ist das nicht zu viel? Meinst du nicht, dass sie gar keinen Hunger mehr hat? Schnell haben wir gemerkt, dass kein Grund zur Sorge besteht. Mit einem guten Appettit hat sie tatsächlich nur gegessen, wenn sie Hunger hatte. Sobald sie dabei ist satt zu werden, zeigt sie dies recht deutlich. Sie fängt an, dass Essen fest mit Ihrem Fäustchen zu umschließen und zu zermatschen oder es einfach direkt neben dem Tablett fallen zu lassen. Bieten wir ihr etwas an so dreht sie den Kopf zur Seite und petzt die Lippen fest aufeinander. Außerdem fasst sie sich mit ihren kleinen Händchen an und hinter die Ohren.

2. Warum breifrei? Die 10 Vorteile für dich als Eltern

Auch für uns als Eltern hat breifrei viele Vorteile:
Ich finde, dass es der für das Baby und auch für uns als Eltern entspannteste Weg der Beikosteinführung ist. Das Baby hat die Möglichkeit langsam und in seinem Tempo Schritt für Schritt neue und ihm bisher unbekannte Lebensmittel kennenzulernen. Das Essen wird ein Erlebnis. Primär geht es zu Beginn nicht darum, satt zu werden, sondern darum, spielerisch etwas Neues kennenzulernen. Das Baby hat die Möglichkeit, so nach und nach verschiedene Konsistenten mit Hand und Mund kennenzulernen und unterschiedliche Geschmäcker zu erfahren. Essen wie die Großen macht Spaß und das Baby kann am Familientisch dabei sein.
Ich wollte mir keine Gedanken in Form eines Beikostplan machen und überlegen wann ich welche Milchmahlzeit durch welchen Menge Obst oder Getreidebrei ersetzen würde. Für mich erschien der Weg der Breifreien Ernährung stressfrei und entspannter. Und auch super in unseren erlebnisreichen Alltag einplanbar. Nicht immer vorgekochten Brei mitschleppen müssen sondern dem Baby „richtiges“ Essen anbieten zu können, fast egal wo wir waren.

Das sind die 10 Vorteile für euch als Eltern

1. Ein entspannter und stressfreier Start mit der Beikost der kleinen Kleckermäulchen.
2. Alle können gemeinsam und gleichzeitig am Familientisch essen. Das Baby sitzt dabei und isst einfach mit. Es muss nicht vorher oder währenddessen (gestresst) Brei gefüttert werden.
3. Kein Kaufen oder Vorbereiten von Brei(gläschen). Du kannst einfach Lebesnmittel verwenden, die du im besten Fall sowieso zuhause hast
4. Einmal kochen für alle, für die Großen wird bei Bedarf nur noch etwas nachgewürzt oder das Angebot erweitert.
5. Kein Beikostplan, an den sich gehalten werden muss.

Auch hier würde man vielleicht meinen, dass es schon genug Gründe sind einen Versuch zu wagen… Aber auch Punkt 6 bis 10 werden dich sicher überzeugen.

6. Das Baby muss nicht zum (Brei)essen überredet werden. „Noch ein Löffelchen für Mama …“ kommt also nicht in Frage, sondern das Baby darf selbst entscheiden wie viel es essen möchte.
7. Kein Kampf um den Löffel. Wenn Babys gefüttert werden, wollen sie oft selbst nach dem Löffel greifen, was dann manchmal in einem kleinen Kampf und Diskussionen ausartet und entweder in einer großen Breiverteilungsaktion endet oder dem Baby sogar die Hände festgehalte werden.
8. Auch unterwegs (z.B. im Restaurant) findet sich immer etwas, dass wir unserem Kind anbieten können. Das Personal hat oft Vorschläge, was für dein Baby frisch zuberietet werden könnte. Oder du packst einfach in einer kleinen Dose einen kleinen Zwischensnack ein.
9. Es muss kein Flaschen- oder Breiwärmer mitgenommen werden.
10. Die meisten Snacks und Fingerfoods schmecken auch kalt noch sehr gut.

4. Wann ist die breifreie Variante nicht optimal geeignet?

Der Weg der selbstbestimmten Beikosteinführung ohne Brei könnte für euch ungeeignet sein, wenn…
• du schnell abstillen möchtest/musst
• du genau wissen möchtest, welche Mengen dein Baby zu den verschiedenen Mahlzeiten gegessen hat. Vielleicht muss dein Baby weil es untergewichtig ist einen gewissen täglichen Kalorienbedarf zu sich nehmen. Trotzdem kannst du ihm zusätzlich zur Breikost jederzeit Fingerfood als breifreie Kost anbieten.
• dein Baby nicht selber essen möchte und kein Interesse zeigt. Schau dann aber auch, ob du vielleicht zu früh mit der Beikost begonnen hast und die Beikostreifezeichen vielleicht noch nicht vorhanden sind
• dein Baby feste Nahrung ablehnt und ausschließlich püriertes Essen akzeptiert.

Denke immer daran, dass es keine festen Regeln oder Pläne gibt. Alles, was du –auch hier bei mir- findest, sind Ideen, Tipps, Richtwerte und Erfahrungswerte. Aber ein Baby kann gut und gerne mal aus der Reihen tanzen und anders essen als die anderen.

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