Getränke für Kinder

Trinken und Getränke für Kinder + das richtige Trinkgefäß

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Seit 2016 gibt es für uns kein schönes Thema als die breifreie Beikost – wir lieben es, für dich nährstoffreiche und zuckerfreie Rezepte für die ganze Familie zu entwickeln und dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

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„Mamaaa, meine Flasche ist ausgelaufen!“ Diesen Satz haben wir schon so oft gehört – du auch? Deshalb bist du auf der Suche nach dem richtigen Trinkgefäß und willst wissen, welche Getränke für Kinder geeignet sind? In diesem Artikel stellen wir dir unsere Lieblings-Trinkflaschen für Kinder vor und verraten dir aber außerdem, warum Getränke für Kinder nicht nur aus Trinkflaschen angeboten werden sollten. Zwischen Schnabeltassen, Edelstahlflaschen, Strohhalmbechern und bunten Kinderflaschen verliert man schnell mal den Überblick. Bei uns bekommst du Orientierung: Als breifrei-Expertinnen und Mamas wissen wir, welche Getränke für Kinder geeignet sind und wie du mit Hilfe einer Trinkuhr dein Kind zum regelmäßigen Trinken erinnern kannst – vorallem bei den heißen Temperaturen momentan.

Getränke für Kinder und geeignete Trinkgefäße finden

Je höher die Temperaturen steigen, desto größer wird die Sorge vieler Eltern, dass ihr Kind zu wenig trinkt. Das ist berechtigt und dennoch können wir dich an dieser Stelle schonmal etwas beruhigen: Dein Kleinkind verspürt intuitiv, dass es an heißen Tagen auch einen höheren Flüssigkeitsbedarf hat. Ist die Trinkflasche deines Kindes nach einem Tag in Kindergarten/Schule mit „normalen“ Temperaturen fast noch voll, sieht es an einem heißen Tag wahrscheinlich schon anders aus. Dein Kind merkt, dass es mehr Flüssigkeit braucht.

Spätestens mit Kita, Ausflügen, heißen Sommertagen oder Schulstart wird das Thema Getränke für Kinder und das richtige Trinkgefäß wichtig. Denn viele Eltern kennen Situationen wie:

  • Die Flasche läuft im Kindergartenrucksack aus
  • Das Kind bekommt die Flasche alleine nicht auf
  • Die Trinkflasche wird einfach ignoriert
  • Das Wasser schmeckt plötzlich „komisch“
  • Das Kind trinkt insgesamt wenig

Getränke für Kinder

Was macht geeignete Trinkgefäße eigentlich aus?

Das richtige Trinkgefäß sieht bei einem 1-jährigen anders aus als bei einem 6-jährigen Kind.

Viele Eltern versuchen, ihr Kind mit besonders schönen Flaschen oder „coolen“ Bechern zum Trinken zu motivieren. Und ja – das funktioniert tatsächlich oft.

Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die geeignete Trinkgefäße wirklich alltagstauglich machen.

Das richtige Trinkgefäß zeichnet sich durch leichtes Handling, Auslaufsicherheit und einfache Reinigung aus.

Leichtes Handling

Dein Kind sollte das Trinkgefäß:

  • gut greifen können
  • selbstständig öffnen und schließen können
  • sicher halten können

Gerade im Kindergartenalltag sind diese Punkte besonders wichtig. 

Auslaufsicherheit

Aber auch die oben angesprochene Auslaufsicherheit sollte gewährleistet sein. Wir kennen das Gefühl den Kita-Rucksack zu öffnen – und alles darin nass vorzufinden: Snackdose, Wechselkleidung, Kuscheltier – einmal komplett durchnässt.

Deshalb sagen wir inzwischen ganz ehrlich: Auslaufsicher ist für uns mit das wichtigste Kriterium bei geeigneten Trinkgefäßen für unterwegs.

Einfache Reinigung

Optik und tolle Extras sind natürlich schön und gut. Doch: Je komplizierter eine Flasche bzw. ein Trinkgefäß aufgebaut ist, desto schneller sammelt sich irgendwo unangenehmer Geruch, Speisereste bleiben am Verschluss hängen oder das Wasser schmeckt schnell „abgestanden“.

Praktisch finden wir deshalb bei Trinkgefäßen:

  • große Öffnungen
  • wenig Einzelteile
  • spülmaschinengeeignete Modelle

Getränke für Kinder

Welche Materialien bei Trinkgefäßen sinnvoll sind

Von vielen Eltern wissen wir, dass sie auf Grund des Überangebots an Farben, Formen und Materialien total überfordert sind: Edelstahl, Glas, Kunststoff? Mit Strohhalm, Nuckelaufsatz oder zum Abschrauben.

Wir zeigen dir, welche Materialien wir bevorzugen und warum. Schließlich haben wir insgesamt 3 Kinder im Alter von 4 bis 9 Jahren und damit hat sich im Laufe der Zeit eine echte Flaschen- und Becher-Sammlung bei uns angehäuft.

Edelstahl: Unser Favorit für unterwegs

Edelstahlflaschen sind aus unserer Sicht oft die praktischste und eine sehr langlebige Lösung, um Getränke für Kinder unterwegs mitzunehmen. Wir mögen z. B. sehr diese BPA-freie und auslaufsichere Trinkflasche von Fabelab. (Affliliate Link zur Fabelab Trinkflasche)

Warum? Edelstahl-Trinkflaschen sind:

  • langlebig
  • geschmacksneutral
  • frei von Schadstoffen
  • bruchsicher
  • leicht zu reinigen

Gerade für Kita, Schule oder Ausflüge sind Edelstahlflaschen deshalb oft ideal. Jedoch muss man dazu sagen, dass wir auch hier schon einige Fehlkäufe hatten von Edelstahl-Flaschen, die leider nicht dicht hielten. Bei der oben genannten Flasche von Fabelab haben wir bisher nur positive Erfahrungen gemacht, weshalb wir sie dir auch guten Gewissens empfehlen können. Dank der speziellen Konstruktion des Trinkaufsatzes wird ein versehentliches Öffnen im Rucksack verhindert und sie ist ideal auch für kleine Hände geeignet. Außerdem ein großer Pluspunkt: Getränke für Kinder bleiben darin 24 Stunden kalt und 10 Stunden heiß.

Glas: Perfekt für zu Hause

Zu Hause solltest du dein Kind so oft wie möglich aus einem offenen Glas oder Becher trinken lassen. Glas ist:

  • hygienisch
  • nachhaltiger als Kunststoff
  • gut zu reinigen

Für unterwegs finden wir Glasflaschen für Kinder eher nicht geeignet (außer wenn es z. B. in einer bruchsicheren Hülle transportiert wird).

Besonders schön finden viele Kinder:

  • kleine Wasserkaraffen zum selber eingießen
  • Glasbehälter mit Zapfhahn
  • eigene kleine Gläser

Gerade im Sommer bereiten wir unseren Kindern regelmäßig auf Terrasse oder Balkon eine schön aussehende Getränkestation oder einen Wassertisch, wo sie sich selbst bedienen können – und es überhaupt nichts ausmacht, wenn etwas daneben geht!

Unser Tipp für langlebige, robuste und dickwandige Gläser ist und bleibt das gute Schnapsglas: Das kann schon dein Baby und Kleinkind perfekt halten. Wir benutzen gern dieses spülmaschinenfeste und 3 cl fassende Schnapsglas.

Getränke für Kinder: Trinkflaschen

Tritan: leicht und praktisch

Wenn Edelstahl zu schwer ist, kann Tritan eine gute Alternative sein. Die Trinkflasche von Dopper (Affiliate Link zu Amazon) ist eine unserer Lieblingsflaschen und besteht aus Tritan Renew. Warum wir sie so gern nutzen? Sie ist Trinkbecher und Trinkflasche in einem: Wenn du den Deckel abschraubst, hast du direkt ein offenes Trinkgefäß für dein Baby oder Kleinkind dabei. Damit kannst du Getränke für Kinder auch unterwegs im offenen Becher anbieten, was wir wirklich optimal finden. Ältere Kinder und Erwachsene können natürlich auch ganz normal aus der Flasche trinken.

Tritan ist:

  • BPA-frei
  • leicht
  • oft günstiger
  • praktisch für den (meist an sich schon schweren) Schulranzen

Tipp:

Achte bei der Wahl des richtigen Trinkgefäßes für Kinder auf hochwertige Materialien.

Nicht empfehlenswert sind:

  • alte Plastikflaschen
  • stark riechende Billigprodukte
  • weiche Kunststoffe mit Weichmachern

Wie Kinder wirklich mehr trinken

Gehörst du zu den Eltern, die ihrem Kind wegen jedem Schluck Wasser hinterherrennen müssen? Gerade im Sommer ergeben sich häufig richtige Diskussionen um Getränke für Kinder und die Trinkmenge: „Trink doch bitte was!“, „Nur noch ein paar Schlucke!“, „Deine Flasche ist immer noch voll!“ – sind Sätze, die dann gern mal fallen. Jedoch kann es sein, dass man dann immer weiter in einen Teufelskreis rutscht: Je mehr du dein Kind ans Trinken erinnerst, desto weniger scheint es zu trinken.

Wir finden, dass hier spielerische und kreative Lösungen oft besser funktionieren.

Die Trinkuhr aus unserem Onlinekurs: Spielerisch mehr trinken im Alltag

In unserem von Krankenkassen bezuschussten Kinderernährung Onlinekurs: gesund und bunt ernähren von 2 – 10 Jahre gibt es deshalb eine praktische Trinkuhr zum Ausmalen als Download.

Dahinter steckt ein spielerischer Ansatz: Kinder können über den Tag verteilt kleine Wasser-Icons ausmalen, abhaken oder mit Stickern bekleben, sobald sie etwas getrunken haben.

Viele Familien hängen die Trinkuhr gut sichtbar an den Kühlschrank und beobachten gemeinsam das Trinkverhalten. Gerade für „Trinkmuffel“ kann das besonders motivierend sein.

Du kannst dir zwei unterschiedliche Versionen herunterladen: Eine etwas verspieltere für jüngere Kinder von 2–6 Jahren und eine für ältere Kinder von 7–10 Jahren.

Zusätzlich gibt sie Orientierung zur empfohlenen Wasserzufuhr laut DGE im jeweiligen Alter.

Unser Präventionskurs unterstützt dich darüber hinaus noch bei so vielen weiteren Themen rund um die Ernährung von Kindern im Alter von 2 – 10 Jahre. Oft ist das ja die Zeit, in der der Übergang zum Familientisch stattfindet und neue Gewohnheiten und Phasen das Essverhalten nochmal stark verändern. Egal ob Picky Eating, Portionsgrößen, Zucker, gesundes Körperbewusstsein, Nährstoffbedarf oder Kommunikation mit Kita oder Schule – wir zeigen dir in 12 Modulen à 45 Minuten, wie ihr Essen als gemeinsames, positives Familienerlebnis gestalten könnt. Und das Ganze kannst du für 0 Euro bekommen: Da unser Kurs nach §20 SGB V zertifiziert ist, bekommst du garantiert 80 – sogar 100% der Kurskosten von deiner gesetzlichen Krankenkasse zurückerstattet.

On top schenken wir dir zurzeit noch unsere Jahreswochenpläne im Wert von 54,99€ bei der Kursanmeldung dazu! Am meldest du dich direkt hier zu unserem Kinderernährung Onlinekurs an.

Tee, Wasser, Milch und Co.: Welche Getränke sind geeignet für Kinder?

Ganz klar sollte Wasser der Standard sein. Ob still oder sprudelnd – Wasser ist immer die erste und beste Wahl. Weitere geeignete Getränke für Kinder, von denen dein Kind auch täglich trinken darf sind:

  • ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee in kleinen Mengen
  • selbstgemachter Eistee (Ohne Zucker)
  • Kuhmilch: 1 Portion pro Tag (z. B. 1 Glas Milch 150-200ml) zählt zur Ernährung, nicht zur Flüssigkeit
  • Pflanzendrink: auch hier gilt, dass es nicht zur täglichen Flüssigkeitsmenge zählt. Bei Pflanzendrinks solltest du darauf achten, dass sie 0% Zucker enthalten. Hier kannst du immer verschiedene Sorten anbieten: Hafer-, Mandel-, Soja-, Reisdrink etc.
  • (Selbstgepresste) Gemüse– und Obst-Säfte verdünnt (z. B. 1 Teil Saft, 3 Teile Wasser)

Wenn ihr zu Hause Leitungswasser trinkt, empfehlen wir einen Wassertest zu machen, z. B. wenn du unsicher bist, wie die Wasserqualität bei dir ist (z. B. aufgrund älterer Rohre o.ä.). Den Wassertest kannst du i. d. R. selbst zu Hause durchführen und eine Probe deines Wassers ins Labor schicken. Mehr Infos dazu findest du in unserem Blogartikel „Wasser für Babys“.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass vor allem Pflanzendrinks sehr beliebt bei Kindern sind. Aber auch Kuhmilch wird gern getrunken. Wichtig hierbei ist nochmal zu wissen, dass diese Getränke nicht zur Flüssigkeitsmenge zählen, sondern als Lebensmittel gelten.

Falls du den Luxus eines eigenen Entsafters hast, ist das natürlich eine super Möglichkeit deinem Kind Vitamine in flüssiger Form anzubieten. Toll geeignet sind z. B. Gemüsesäfte wie Karottensaft, rote Bete Saft etc. (Diese kannst du übrigens auch im Supermarkt kaufen). Aber auch Obstsäfte sind (stark verdünnt!) mal ok. So kannst du einfach etwas mehr Abwechslung reinbringen, um deinem Kind mal neben Wasser noch etwas anderes anzubieten. Oder wenn du merkst, dass es zu wenig Wasser trinkt.

Für Babys gibt es nochmal andere Empfehlungen, diese haben wir hier im Artikel „Wasser für Babys“ für dich zusammengefasst.

Apfelschorle, Limo und Kakaogetränke haben wir meist nicht als Standard zu Hause, sondern das gibt’s bei uns als Ausnahme bei Festen oder beim Zusammensein mit Freunden. Wenn dein 4-jähriges Kind Apfelschorle oder auch mal eine Limo trinkt, ist das nicht direkt schädlich oder grundsätzlich schlecht. Hier würden wir auch klar nochmal unterscheiden zwischen einem 2-jährigen und einem 6-jährigen Kind – dem 2-Jährigen würden wir z. B. noch keine Limo geben. Zu Hause weiß es dann aber, dass es diese Getränke i.d.R. nicht gibt und dann wird auch Wasser problemlos akzeptiert.

Unseren besten Tipp für Restaurantbesuche und Feiern teilen wir übrigens auch in unserem Onlinekurs Kinderernährung.

Weitere kreative Ideen für Getränke für Kinder

Auch bei Kindern „trinkt“ das Auge mit, daher kann es manchmal auch helfen Getränke für Kinder schön anzurichten. Wie oben beschrieben, finden wir eine Getränkestation oder einen Wassertisch im Sommer sehr praktisch. Hier kannst du z. B.

  • Wasser mit Gurke, Minze oder Zitronenscheiben bereitstellen
  • kleine Gläser statt große Flaschen anbieten
  • Einen großen Glasbehälter mit Zapfhahn zum Selbstzapfen aufstellen

Aber auch personalisierte Flaschen oder das Kind beim Flaschenkauf mit einbeziehen, sodass es die Farbe oder das Motiv auswählen darf, kann zum Trinken motivieren.

Geeignete Trinkgefäße nach Alter: Was wirklich sinnvoll ist

Im Folgenden haben wir dir je nach Alter aufgelistet, welche Trinkflaschen und Gefäße für unterwegs für welches Alter geeignet sind. Ein 2-jähriges Kind kann aus einer 500ml Flasche noch nicht selbstständig trinken und andersherum sind spezielle Kindertrinksysteme für 8-jährige Kinder eher fehl am Platz.

2 – 3 Jahre: Robust, leicht, intuitiv

In diesem Alter gilt: Das Gefäß muss Stürze aushalten, leicht sein und einfach zu öffnen sein.

Wenn dein 2- oder 3-jähriges Kind eine Flasche mit Schraubverschluss in der Kita dabei hat, kann es sein, dass es den Deckel aufschraubt und dann z. B. vergisst den Deckel wieder draufzuschrauben, nachdem es getrunken hat. Daher finden wir es in dem Alter praktischer Trinkflaschen unterwegs mitzugeben, die z.B. einen Trinkaufsatz (Sportaufsatz) haben.

Gut geeignet sind in dem Alter:

  • Kleine Edelstahlflaschen (300–400 ml)
    mit einfachem Klappdeckel
  • Offene kleine Becher oder Gläser für zu Hause

Offene Becher fördern übrigens die Mundmotorik und Trinkkompetenz besonders gut.

Vermeiden solltest du dagegen die dauerhafte Nutzung von Nuckelflaschen oder Strohhalmbechern, da hier permanentes Nuckeln die Zähne umspülen kann.

4 – 6 Jahre: Selbstständigkeit steht im Vordergrund: „Ich kann das alleine!“

Für Kindergarten- und Vorschulkinder ist es wichtig, dass sie selbstständig trinken können, die Flasche alleine öffnen oder sich alleine einschenken können. Einfache Verschlüsse und leichtes Handling unterstützen diese Selbstständigkeit.

Deshalb sind in diesem Alter gut geeignet:

  • Edelstahlflaschen (400–500 ml)
    mit leichtem Klappverschluss oder Knopföffnung
  • Offene Becher/Gläser beim Essen
    (in der Kita und zu Hause)
  • Strohhalmflaschen dürfen natürlich gelegentlich genutzt werden – aber eher als Ausnahme.

6 – 10 Jahre: Schule, Sport & Alltag

Jetzt brauchen Kinder oft größere Mengen und Gefäße, die Schule & Freizeit aushalten.

Geeignet sind:

  • 500–750 ml Edelstahlflaschen – robust, langlebig, warm/kalt-haltend
  • Sportdeckel oder Drehverschlüsse – besonders auslaufsicher im Schulranzen
  • Gläser zu Hause (am besten 150–250 ml)

Und ganz ehrlich:
Die meisten Kinder brauchen in diesem Alter keine speziellen Kindertrinksysteme mehr. Kinder in diesem Alter können problemlos aus offenen Gläsern und aus jeder üblichen Sportflasche trinken.

Was ist mit Trinklernbechern?

Diese Frage bekommen wir unglaublich oft. Unsere ehrliche Antwort:
Von Trinklernbechern und Schnabeltassen halten wir sehr wenig bis nichts 😉

Wir wissen jedoch, dass viele Eltern gern dazu greifen. Und klar, auf den ersten Blick scheinen sie praktisch, weil sie auslaufsicher und handlich wirken. Aber: Sie fördern kein gesundes Schluckmuster! Es kann zu einer falschen Zungenlage, einem gestörten Schluckmuster und langfristigen Problemen bei der Sprachentwicklung kommen.

Wir sagen ganz klar, dass das Trinken aus offenen Gefäßen besser für die Mundmotorik ist und daher so oft wie möglich aus offenen Bechern, Gläsern, Tassen getrunken werden sollte.

Dann gibt es ja noch die Trinkhalmbecher bzw. Trinkhalmflaschen. Auch diese finden wir nicht besonders geeignet, da die Kinder lange daran nuckeln und die Flüssigkeit länger im Mund bleibt bzw. die Zähne länger umspült werden.

Aber natürlich dürfen Getränke für Kinder auch mal mit Trinkhalm getrunken werden, denn gerade solche kleinen Ausnahmen machen Kindern oft richtig Spaß.

Getränke für Kinder

Wie viele Trinkgefäße braucht ein Kind eigentlich?

Du siehst vor lauter Flaschen den Schrank nicht mehr? Diese Schranktüren, die man lieber geschlossen lässt, weil einem direkt drei Flaschen entgegenfallen, kennen wir auch. Dabei braucht es oft viel weniger Trinkgefäße als gedacht.

Deshalb sprechen wir hier ganz klare und einfache Empfehlungen aus:

Trinkgefäße für Kindergartenkinder:

  • 1 Trinkflasche für unterwegs
  • 2–3 kleine Becher oder Gläser zu Hause

Trinkgefäße für Schulkinder:

  • 1 große Flasche für die Schule
  • eventuell 1 Ersatzflasche
  • normale Gläser für zu Hause

Mehr braucht es aus unserer Sicht meistens gar nicht.

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