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BLW Erfahrungsbericht von Daniela - so geht breifrei - Tipps und Tricks

BLW Erfahrungsbericht von Daniela vom blwtagebuch

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Hallo!

Seit 2016 gibt es für uns kein schönes Thema als die breifreie Beikost – wir lieben es, für dich nährstoffreiche und zuckerfreie Rezepte für die ganze Familie zu entwickeln und dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

Mehr über uns

Es war irgendwann im Frühsommer 2017. Seit Wochen überlegte ich, ab wann ich Juniors kulinarischen Horizont am besten erweitern sollte. Zwischen der 17. und 26. Woche, liest man in den gängigen Empfehlungen. Hatte er Interesse am Essen? Fehlanzeige.  Konnte er schon alleine aufrecht Sitzen? Nö. Mit etwa 5 ½ Monaten lies ich ihn dann trotzdem das erste Mal fein pürierte Pastinake probieren. Es schmeckte nicht. Aber wie das eben so ist mit einer ungeduldigen Mama beim ersten Kind, versuchte ich es einen Monat lang unermüdlich mit verschiedensten Breien. Selbstgekocht und gekauft. Mit Obst, mit Pausen, mit allen Tipps die man so bekommt. Nichts half, er wollte nicht essen. Ein Breiverweigerer.

  BLW Erfahrungsbericht von Daniela - so geht breifrei - Tipps und Tricks

Von Brei zu baby-led weaning 

In der Schwangerschaft hatte ich das erste Mal von BLW gehört. Sein Cousin wollte damals auch schon keinen Brei essen. Da dachte ich noch: „Das kann ja nicht sein, da muss man einfach nur dranbleiben. Dieses Herumgematsche beim Essen – furchtbar!“ Weil ich aber neugierig war, besorgte ich mir das BLW Grundlagenbuch von Gill Rapley. Ich las es in den ersten Wochen während des Stillens. Die Vorteile waren mir nach der Lektüre klar, trotzdem wollte ich diese Experimente mit dem Essen nicht und hatte auch Angst vor dem Verschlucken. Dann kam Juniors Breistreik und ich erinnerte mich wieder an das schlaue Buch. Ich konnte und wollte ihm das Essen keinesfalls aufzwingen, reinstopfen oder daran den Spaß und gesunden Appetit verderben. Stattdessen besuchte ich einen BLW Workshop (bei Lana Hartig von freshbaby). Dort mampfte er seine erste Erdbeere. Ohne Fruchtsaugernetz und doppelten Boden. Er probierte außerdem frische Gurke und Orange. Es schien zu schmecken!

 

Überzeugt vom ersten Versuch BLW 

Von da an lies ich das mit dem Pürieren bleiben und reichte ihm täglich Obst und frisch Gekochtes in babygerechten Stücken. Mit dem Verschlucken gab es nie Probleme. Ich hatte nicht nur einen sehr zaghaften, sondern auch einen sehr vorsichtigen Gourmet am Tisch. Die Situation war entspannt. Wir konnte alle gemeinsam am Tisch sitzen und Essen. Wobei in den ersten beiden Monaten wirklich kaum etwas im Magen landete. Es wurde wahlweise in die Haare geschmiert, an den Hochstuhl geklebt oder am Boden entsorgt. Ich war deshalb oft unentspannt, dachte das wird nie was. Wieviel essen eigentlich andere Babys die nicht gefüttert werden? Ich fing an nach Erfahrungsberichten zu suchen. Ich selbst machte immer Vorher-Nachher Bilder, war neugierig wie sich das mit dem Essen entwickeln würde. Da ich mir dachte, das könnte auch andere interessieren, startete ich mein BLW-Tagebuch auf Instagram (@blwtagebuch).

  BLW Erfahrungsbericht von Daniela - so geht breifrei - Tipps und Tricks

Mit 9 Monaten ging es richtig los 

Mit etwa 9 Monaten fing er dann tatsächlich an nennenswerte Mengen zu essen. Es war übrigens etwa zur selben Zeit als er lernte, alleine zu sitzen und sich auch selbstständig in diese Position bringen konnte. Von da an gab es Teller, die komplett leergegessen wurden. Waffeln hatten es ihm und mir besonders angetan. Mein Lieblingsrezept findet ihr auf dieser Website von breifreibaby.de: Gemüsewaffeln. Anstelle von Möhren und Zucchini bereite ich sie oft mit Fenchel und Apfel zu.

Seit dem ersten Geburtstag ein Vollprofi 

Mittlerweile ist seit Juniors ersten Geburtstag schon wieder ein Monat vergangen. Sein Lieblingsessen derzeit sind Mandarinen und gekochte Kartoffeln. Würde ich statt meiner gastronomischer Eskapaden täglich nur 3 Stück Kartoffeln auf den Tisch bringen, wäre er wahrscheinlich auch glücklich. Aktuell übertrumpft aber ohnehin wieder die Experimentierfreude den Appetit. Er sortiert Happen von seinem Teller in eine Schüssel am Tisch, versucht selbst mit dem Löffel zu essen, verwendet die Gabel als Musikinstrument, … bei viel Auswahl und kleinteiligem Essen „eskaliert“ die Situation auch mal. Am Ende schrubbe ich drei Mal täglich den Hochstuhl. Ich habe mich daran gewöhnt, bin stolz auf ihn, dass er so selbstständig isst, dass er mir die Mandarine zum Schälen reicht bevor er sie in den Mund steckt. Für meine Mama ist das Ganze etwas befremdlich. Essen wir bei ihr, hat Junior ständig einen Waschlappen im Gesicht. Trotzdem herzt sie jedes einzelne Bild auf Instagram, bewundert ihren Enkel und amüsiert sich darüber wie genüsslich er sein Essen schmatzt.

BLW Erfahrungsbericht von Daniela - so geht breifrei - Tipps und Tricks  

Ausgewählte Gerichte in den ersten 6 Monaten Beikost 

Ein halbes Jahr nahm ich es wirklich sehr genau mit allem, was ich ihm anbot. Das fand ich wichtig, denn auch wenn es heißt, dass man bei BLW das Baby quasi gleich an den Familienmahlzeiten teilnehmen lassen kann, habe ich vor allem auf Salz- und Zuckergehalt geachtet. Ich hätte ihm nichts gereicht, was ich nicht auch in einem klassischen Babybrei verarbeitet hätte. Toastbrot, Fischstäbchen oder Landjägerwurst gehören da definitiv nicht dazu.

 

Obwohl ich nicht der Meinung bin, dass er wirklich viel isst, habe ich trotzdem ein gutes Gefühl bei der Sache. Er isst selbstbestimmt genau das was er braucht und gedeiht dabei prächtig. Verdauungsprobleme wie Verstopfung, Bauchweh oder dergleichen waren noch nie Thema. Stillen ist auch noch wichtig für ihn. Verbringt er aber einen Tag mit Papa und ich bin nicht zur Stelle, ist er mit einer Banane zwischendurch auch happy.

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