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Breifrei - wann starten?

breifrei – Wann starten?

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Hallo!

Seit 2016 gibt es für uns kein schönes Thema als die breifreie Beikost – wir lieben es, für dich nährstoffreiche und zuckerfreie Rezepte für die ganze Familie zu entwickeln und dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

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Wie und wann starte ich breifrei am besten?

In diesem Abschnitt über blw Beikost kannst du erfahren, ab wann dein Baby bereit ist, mit der breifreien Beikost zu starten und die ersten Essversuche zu wagen. Außerdem sage ich dir, wie du breifrei beginnen kannst. Alles zum Thema was überhaupt findest du im Teil 1 meiner Reihe, in der ich erkläre, was breifrei überhaupt ist und in Teil 2, wo du nachlesen kannst, was die Vorteile von breifrei sind.

  1. Ab wann breifrei?
  2. breifrei wie anfangen?
  3. Wie funktioniert breifrei?
  4. Was brauche ich um breifrei zu beginnen?
  5. Auf was muss ich achten, wenn ich meinem Baby breifreie Beikost anbieten möchte?
  6. Was tue ich, wenn mein Baby sich verschluckt?
  1. Ab wann breifrei?

Ab wann breifreie Beikost? Das war dann die nächste der vielen Fragen, die mich beschäftigte, als ich mich mit der Thematik der Babybeikost auseinander setzte. Für mich war klar, dass unser kleiner Schatz komplett auf Brei verzichten sollte – „Breifrei von Anfang an“ sollte unser Motto werden. Aber ich war total unsicher, ab wann unser kleiner Wirbelwind denn überhaupt bereit war für das richtige Essen. Ab wann durfte ich ihr, ohne ihr zu schaden, fest Nahrung anbieten?

Schnell stieß ich auf die sogenannten Beikostreifezeichen, mit denen das Baby signalisiert, dass es bereit ist auch etwas außer Muttermilch (oder Pre-Nahrung) zu sich zu nehmen, ja vielleicht sogar schon bald zu Essen wie die Großen.

Man kann allgemein sagen, dass ein Baby häufig um den sechsten Monat herum bereit ist zu essen. Das variiert allerdings von Baby zu Baby. Der eine Schatz ist vielleicht schon mit fünf Monaten bereit, der andere zeigt da noch lange kein Interesse und möchte erst mit neun Monaten anfangen zu futtern.  Lasst euch hier nicht von den Babygläschenherstellern, anderen Mamis, dem Kinderarzt oder den eigenen Eltern unter Druck setzten. Auch wenn es ums Essen geht, hat euer Baby sein ganz eigenes Tempo. Kein Kind entwickelt sich auf dieselbe Art und Schnelligkeit wie die anderen. Jedes Baby gibt sein eigenes Tempo vor. Und auch beim Essen ist es wie mit allem anderen, irgendwann ist euer Baby soweit, es wird nicht ewig an eurer Brust (oder dem Fläschchen) hängen, sondern 100 % schnell Interesse am richtigen Essen und Mitessen haben.

Ich muss ja im Nachhinein zugeben, dass ich hier etwas ungeduldig war. Wichtig: Auf das Baby hören und sich darauf verlassen, dass es weiß, wann es soweit ist und dies deutlich signalisiert.

  1. Breifrei wie anfangen?

Wichtig ist, Lebensmittel für Lebensmittel einzuführen. Nach und nach. Nicht gleich verschiedene neue Sachen auf einmal. Warum das sinnvoll ist? Wenn euer Baby auf etwas allergisch reagiert, so wisst ihr direkt, auf welches Lebensmittel. Wenn ihr verschiedene Dinge auf einmal (eventuell als Brei püriert) gebt, so habt ihr es schwerer herauszufinden, auf was die allergische Reaktion erfolgt ist.

Eine Einführung der Beikost ohne Brei – breifreie Beikost- während das Baby noch gestillt wird, ist optimal und bietet eine Prävention vor Allergien. Denkt immer daran, dass es bei der Beikost um etwas Zusätzliches geht. Neben der Milch bekommt das Baby in kleinen Mengen und über den Tag verteilt Essen angeboten.

Starte an einem Tag an dem du und dein Baby entspannt und ausgeglichen seid und ihr Zeit habt. Es bringt nichts, wenn ihr gleich los müsst und beide schon schick angezogen seid.

Welche Lebensmittel sich für den Start und die breifreie Beikost gut eignen habe ich zusammengefasst.

  1. Wie funktioniert breifrei?

Wie funktioniert breifreie Beikost überhaupt? Welche Voraussetzungen muss mein Baby erfüllen?

Eigentlich ist es total einfach. Wenn dein Baby die Beikostreifezeichen zeigt und dir signalisiert, dass es am Familientisch mitessen möchte, dann steht dem Breifreistart nichts mehr im Wege.

Beikostreifezeichen

Ihr könnt also die ersten Versuche wagen und euch auf das Abenteuer „Selber essen“ einlassen.

Wie die ersten Versuche bei uns ausgesehen haben und welche Erfahrungen wir gemacht haben kannst du im fünften Teil meiner breifrei-Reihe nachlesen.

  1. Was brauche ich um breifrei zu beginnen?

Eigentlich brauchst du wenig materielle Dinge. Es ist mehr deine Einstellung und vielleicht Charaktereigenschaften, die du dir vielleicht erst noch antrainieren musst

  • Ruhe, viel Zeit, Geduld und Gelassenheit. Dein Baby merkt, wenn du nervös bist oder es zum Essen überreden oder gar zwingen möchtest.
  • An manchen Tagen starke Nerven. Aber ich glaube da ist es total egal, ob du dich für oder gegen Brei entscheidest. Sauerei wird es immer wieder geben. Egal ob dein Baby Brei oder selbst zerkautes Essen wieder ausprustet.
  • Für den Start geeignete Lebensmittel in guter (Bio-)Qualität
  • Sorge am besten direkt für die geeignete Schutzkleidung wie abwaschbare Ärmellätzchen. Einen Hochstuhl, der sich leicht abwaschen oder abduschen lässt und im Optimalfall für eine Unterlage für den Boden. Wir haben eine Schreibtischstuhlunterlage, du kannst aber auch einfach ein Stück Duschvorhang oder Ähnliches nehmen. Wenn du diese Unterlage sauber hälst, kannst du auch größere Stücke, die beim Essen herunterfallen wieder anbieten.
  • Keine Angst vor „Rückschritten“. Es wird immer wieder Zeiten geben, beispielweise wenn dein Baby zahnt oder einen Entwicklungssprung macht, da möchte es nichts von dem, was du ihm anbietest annehmen. Egal wie gut es sonst immer geschmeckt hat. Da ist nur die Brust (oder das Fläschchen) gut genug. Zwinge dein Baby nicht zum Essen. Die Phase geht vorbei und danach wird es deinem kleinen Schatz wieder Spaß machen, fleißig zu essen und Neues auszuprobieren.

Denke immer daran, nichts zu erzwingen und keinen Druck zu erzeugen. Dein Baby wird es  merken, wenn du ihm etwas abverlangst, wozu es noch gar nicht bereit ist. Kein Tag ist wie der andere und jedes Baby is(s)t anders.

  1. Auf was muss ich achten, wenn ich meinem Baby blw Beikost anbieten möchte?

Es gibt nicht viel, dass du beachten musst, wenn du dich entscheidest, dass dein Baby von Anfang an am Familientisch am Familienessen teilnehmen soll und du ihm breifreie Beikost anbieten möchtest.

Wichtig ist, dass einige wenige „Regeln“ beachtet werden. Egal, ob das Baby eine Beikost mit oder ohne Brei bekommen soll:

  • Dein Baby sollte unbedingt die Beikostreifezeichen zeigen.
  • Das Baby sollte auf keinen Fall liegen oder in einer Babywippe liegen wenn es Essen bekommt oder sich nehmen darf.
  • Es sollte möglichst aufrecht im Stühlchen oder wenn es noch nicht selbstständig sitzen kann auf dem Schoß sitzen.
  • Du sollten immer bei deinem Baby bleiben, um reagieren zu können wenn es sich verschluckt. Wie du in dieser Situation reagierst kannst du im nächsten Punkt nachlesen.
  • Biete deinem Baby keine ganzen Nüsse an. In Form von Nussmuss oder im Gebäck ist das voll okay.
  • Keine ganzen Früchte wie Trauben, Oliven oder Kirschen. Diese solltest du nur halbiert anbieten. Wenn du sie am Stück lässt, besteht die Gefahr, dass dein Baby sich dabei verschluckt. Erkläre den Omas und Opas oder anderen Lieblingsmenschen, wie das breifrei-Prinzip funktioniert und bitte sie, mit dir gemeinsam an einem Strang zu ziehen.
  • Lasse dein Baby zwischendurch Wasser trinken.

Trinkbecher Baby

Außerdem finde ich es wichtig, dass die Personen, die mit deinem Baby gemeinsam essen Bescheid wissen, für welche Variante der Beikost ihr euch entschieden habt.

Sonst solltest du nur noch daran denken, dass es teilweise nach dem Essen ziemlich wild aussehen kann. Du kannst dich darauf vorbereiten, in dem du dir und deinem Baby die passenden Utensilien zulegst, um das Ausmaß des Schlachtfeldes möglichst gering zu halten.

  1. Was tue ich, wenn mein Baby sich verschluckt?

„Gibst du deinem Baby denn gar keine Brei?“, „Verschluckt sich die Kleine denn nicht, wenn sie feste Lebensmittel isst?“ oder „Ich habe Angst davor meinem Baby Fingerfood anzubieten, weil ich Angst habe, dass es sich verschluckt.“… Diese Fragen und Aussagen waren und sind immer wieder Thema, wenn es darum geht, dass unsere Kleine von Anfang an „richtiges“ Essen, also breifreie Beikost, bekommen hat und keinen Brei.

Die Sorge, dass sich das Baby verschluckt, ist gar nicht nötig. Bei den Kleinen liegt der Würgereflex, anders als bei uns Erwachsenen, noch recht weit vorne auf der Zunge. Das Baby fängt also recht früh an zu würgen, wenn die Nahrungsstückchen nicht bearbeitet werden können. Es hört sich dann meist schlimmer an, als es letztendlich ist.

Auch unsere Kleine macht teilweise laute Würgegeräusche und befördert dann die Sachen, die ihr nicht schmecken oder zu groß sind wieder raus. Wir haben ihr das am Anfang sogar ein paar Mal vorgemacht und wenn sie sich leicht zu verschlucken schien, mitgehustet und ihr gesagt und gezeigt, dass es okay ist, wenn sie das Essen einfach ausspuckt.

Der Glaube, dass sich die Babys an Brei nicht verschlucken können ist falsch. Auch Babys, die Brei mit dem Löffel gefüttert bekommen, können sich daran verschlucken. Das macht in diesem Punkt keinen Unterschied ob breifreie Beikost oder Brei.

Im Notfall reagieren

Wichtig ist, egal ob Brei oder breifrei, dass das Baby nicht unbeaufsichtigt isst. Sollte es einmal dazu kommen, dass dein Baby sich verschluckt, so kannst du schnell darauf reagieren. Normal reicht es aus, wenn das Baby hustet und würgt. Sollte dies aber mal nicht der Fall sein, kannst du mit der hohlen Handfläche etwas beherzter zwischen die Schulterblätter klopfen. Wenn das nicht ausreicht, dann nimm dein Baby, setzt dich hin und leg es mit den Gesicht nach unten über deine Beine. Der Oberkörper von deinem Baby soll nach vorne über die Knie hängen. Dann klopfst du ein paar Mal mit leichtem Druck auf die Rückenmitte. Dann spätestens sollte sich das Stückchen der breifreien Beikost, an dem dein Baby sich verschluckt hat, lösen.

Aber keine falsche Angst, normal kommt es gar nicht soweit, denn die Kleinen haben das ganz gut selbst im Griff.

Allgemein finde ich es empfehlenswert an einem Erste Hilfe Kurs für Babys und Kleinkinder teilzunehmen. In Notfallsituationen fühlst du dich so weniger hilflos und kannst gezielte Maßnahmen ergreifen, um deinem oder beispielsweise dem Kind einer Freundin helfen zu können.

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