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Baby-led weaning

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Hallo!

Seit 2016 gibt es für uns kein schönes Thema als die breifreie Beikost – wir lieben es, für dich nährstoffreiche und zuckerfreie Rezepte für die ganze Familie zu entwickeln und dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

Mehr über uns

In diesem Artikel erzählen wir euch alles zum Thema baby-led weaning, was ihr wissen müsst. Definition, wie man starten kann, warum man es machen sollte, Vorteile und Nachteile und vieles mehr. Bei Fragen zum Thema melde dich gerne bei uns. Wir beraten dich gerne!

baby-led weaning - wir erklären was es ist und wie es funktioniert 1. Was ist baby-led weaning?

Baby-led weaning ist eine durch das Baby gesteuerte Beikosteinführung, bei der auf das Füttern (von Brei) verzichtet wird. Das Baby bekommt (meist) breifreie Nahrung angeboten und darf selbstbestimmt am Familientisch mitessen.

Baby-led weaning ist also ein alternativer Beikostweg zur klassischen Breikost nach Plan bei dem das Baby mit Brei gefüttert wird.

Baby-led weaning ist zwar aktuell im Trend, aber es ist kein neuer Trend sondern wurde schon vor Jahrhunderten instinktiv gemacht.

2. Was heißt baby-led weaning?

Weaning kommt aus dem englischen und bedeutet so viel wie Entwöhnung. Gemeint ist dabei die Entwöhnung von der Brust und Muttermilch bzw. der Pre-Nahrung. Baby-led weaning beschreibt also den gesamten Zeitraum in dem ein Baby von der Muttermilch auf feste Kost umsteigt und dann irgendwann nicht mehr gestillt wird.

3. Warum baby-led weaning?

Baby-led weaning bringt nicht nur für das Baby sondern auch für Mama und Papa viele Vorteile.

Dadurch, dass das Baby selbstbestimmt am Tisch mitessen darf, entfällt das Füttern komplett. Das bedeutet, dass die ganze Familie gemeinsam am Tisch essen kann und die Mama oder wer das Baby füttert nicht erst dann essen kann, wenn das Baby schon gegessen hat.

Außerdem beugt baby-led weaning einem späteren Übergewicht vor.

Warum das so ist? Durch das selbstbestimmte Kennenlernen und Essen kann das Baby den Zusammenhang von der Nahrungsaufnahme und dem Sättigungsgefühl kennenlernen. Wenn Brei gefüttert wird, so neigen Eltern oft dazu, dem Baby Löffel für Löffel zu füttern. Der Zeitpunkt der Sättigung wird oft übergangen, weil er nicht erkannt wird. Isst das Baby selbstbestimmt, so hört es dann auf zu essen, wenn es keinen Hunger mehr verspürt.

Die Eigenständigkeit sowie auch das Selbstvertrauen des Babys werden gefördert. Es kann sich auf seine eigenen Wahrnehmungen und Empfindungen konzentrieren und somit viele Erfahrungen im Zusammenhang mit verschiedenen Lebensmitteln sammeln. In entspannter Atmosphäre  kann es gemeinsam mit den Bezugspersonen essen, sich abschauen, wie es funktioniert und nach seinem eigenen Tempo ausprobieren.

Das selbstständige Essen passt perfekt zum Forschungsdrang eines jeden Babys, das neugierig auf sich und seine Umwelt ist. Es kann so den Drang zum Erkunden und Erforschen der Nahrung ausleben und mit allen Sinnen erleben. Geruch, Form, Farbe, Konsistenz und die Temperatur der Lebensmittel. All das kann das Baby so kennenlernen und begreifen.

Das Füttern von Brei ist eigentlich völlig gegen den Forscherdrang des Babys. Es wird mit Brei der gleichen Konsistenz und Temperatur gefüttert und darf dabei nicht selber mitmischen. Natürlich ist es nicht schlimm, das Baby mit Brei zu füttern. Aber viel interessanter ist es für das Baby doch, die breifreie Nahrung selbst zu erforschen, nach Lust und Laune anzufassen, Essen spielerisch kennenzulernen und zu probieren. Es hat so selbst die Kontrolle über seine Nahrungsaufnahme.

Die Kaufähigkeit entwickelt sich besser durch die Aufnahme von fester Nahrung statt Brei. Auch ist es für die Verdauung förderlich, wenn lange gekaut wird, denn die Verdauung beginnt schon im Mund. Auch für die Sprachentwicklung ist das Kauen wichtig.

Das Baby lernt durch feste Nahrung besser und schneller mit dem Würgereflex und der Vermeidung des Würgens umzugehen.

Auch setzte das Sättigungsgefühl, auch bei uns Erwachsenen, ja erst nach einer geraumen Zeit ein. Wird das Baby gefüttert, so gibt der Erwachsene häufig das Tempo vor und Ziel ist es, häufig möglichst zügig viel Brei zu füttern. Das Sättigungsgefühl wird manchmal auf diese Weise übergangen. Wenn das Baby selbst isst, so lernt es das Sättigungsempfinden selbst und im eigenen Tempo kennen.

Das Baby kann viel mehr genießen und sich ausprobieren, wenn es selber und selbstbestimmt essen darf. Wenn es gefüttert wird, so kann es diese Erfahrungen erst viel später sammeln und ist schon vorgeprägt durch die Erfahrungen des Gefüttertwerdens.

baby-led weaning, so kann ein Teller für den kleinen Esser aussehen

4. Weitere Vorteile von baby-led weaning

Es gibt noch weitere Vorteile, die die babygesteuerte Beikosteinführung mit sich bring. Hierzu zählen zum Beispiel dass

… es dem Baby Spaß macht und Essen von Anfang an Genuss bedeutet.

… es eigentlich etwas ganz Natürliches ist und dem Forschungs- und Experimentierdrang des Babys entspricht.

… Lebensmittel in der natürlichen Form kennengelernt werden können.

… das Erstickungsrisiko sinkt, dadurch, dass das Baby sich und die Nahrungsmittel einschätzen lernt und sich langsam ausprobiert.

… das Baby die Welt um sich herum mit allen Sinnen erleben und kennenlernen kann. So können Menge, Größe, Gewicht, Form, Struktur, Konsistenz durch Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken erfahren werden.

… die jeweiligen Entwicklungsschritte unterstützt werden. So trainiert das Baby zum Beispiel die Hand-Augen-Koordination oder später gezielt den Pinzettengriff.

… das Baby instinktiv entscheidet, was es essen möchte und was nicht. Es lehnt manche Lebensmittel ab, wird aber auch neugierig Neues probieren.

… das Baby die Familienmitglieder imitiert und sich vieles abschaut.

… das Baby legt den Grundstein für spätere Essgewohnheiten.

… die ganze Familie sich ab Beikoststart bewusster und gesünder ernährt.

… Essen nicht unter Zwang oder mit Überredungskunst stattfindet sondern freiwillig.

… das Baby von Anfang an „richtiges“ Essen kennenlernt.

… für das Baby nicht extra gekocht werden muss.

… das Baby nicht unter Druck gesetzt und vielleicht gar zum Essen gezwungen wird.

…  das Baby weniger wählerisch ist, da es von Anfang an (fast) alles kennenlernt.

… das Baby als selbstständiger Mensch akzeptiert wird und nicht versucht wird es zum Essen zu überreden.

… man sich weniger Gedanken für unterwegs oder bei Restaurantbesuchen machen muss.

… man sich das Kaufen von spezieller Babynahrung oder das Zubereiten von Brei sparen kann.

  Was sind Nachteile von baby-led weaning?

Wenn das Baby selbst isst, so kann dies durchaus bedeuten, dass nicht nur der Tisch um das Bay herum, sondern auch der Bereich unter dem Tisch und der Boden um das Stühlchen herum voll mit Nahrungsresten ist, wenn das Baby fertig ist mit Essen. Auch das Baby selbst sieht wahrscheinlich nach den ersten Mahlzeiten oder Gerichten wie Nudeln mit Tomatensoße etwas wüst aus. Denn es wird eben mit Händen (und Füßen) gegessen und die verschiedenen Lebensmittel und Speisen erforscht und untersucht. Die Koordination ist noch nicht perfektioniert und so landet das ein oder andere unabsichtlich oder auch absichtlich auf dem Boden. Denn es gibt Phasen, in denen das Baby die Umwelt „testet“ und die Schwerkraft kennenlernt. Was passiert, wenn ich etwas loslasse. Es fällt herunter, fällt auf den Boden und macht vielleicht ein lustiges Geräusch. Wasser ist nass, es ist flüssig und kalt und fühlt sich lustig an, wenn man es auf dem Tisch mit den Händen verwischt.

Die Schmiererei und Kleckerei mag vielleicht abschreckend wirken. Aber selbst wenn das Baby erst gefüttert wird, irgendwann wird es doch auch am Familientisch beginnen selbst zu essen und somit ist dieser Nachteil im Prinzip nur verschoben, nicht aber abgeschafft.

Als weiteren Nachteil kann man an dieser Stelle Sorgen und Ängste aufführen. Oft sind es die Ängste der Eltern, dass das Kind sich stark verschlucken könnte oder die Ängste der Großeltern, dass das Kind ja so gar nicht satt wird.

baby-led weaning - so sieht ein Teller von der kleinen K mit etwa 13 Monaten aus

5. Wie funktioniert baby-led weaning?

Baby-led weaning ist ganz leicht. Das Baby kann von Anfang an am Familientisch sitzen und wird zeigen, wann es bereit ist am Familientisch mitzuessen. Wenn das Baby dafür bereit ist, zeigt es die Beikostreifezeichen, die im nächsten Abschnitt genauer beschrieben werden. Es wird nach Nahrung greifen und sie sich in den Mund stecken wollen. Am Anfang kann es vielleicht noch nicht alleine sitzen sondern wird die ersten festen Mahlzeiten bei Mama oder Papa auf dem Schoß einnehmen.

Wichtig im Hinterkopf zu behalten ist dabei, dass es anfangs nicht wichtig ist, dass das Baby von der Beikost satt wird. Mehr Infos zu diesem Thema gibt es im Artikel „Muss das Baby von Beikost satt werden?“ zu finden.

Das Baby bekommt die Lebensmittel so angeboten, dass die gut zu greifen sind. Auf das Füttern wird komplett verzichtet und auch das Tempo wird vom Baby selbst bestimmt.

Es braucht dafür keinen Beikostplan an den sich gehalten werden muss.

Neben den Mahlzeiten, die das Baby am Tisch mitisst, wird es weiter nach seinem Bedarf gestillt.

Wenn dem Baby etwas nicht schmeckt, so wird es das Essen einfach wieder ausspucken oder mit den Fingern aus dem Mund rausnehmen. Bei Brei hat es diese Möglichkeit gar nicht. Der Brei wird eingesaugt und landet tief im Mund.

6. Wie beginne ich mit baby-led weaning?

Baby-led weaning ist ganz leicht. Und eigentlich braucht man dafür auch gar nicht viel. Außer eine gesunde (regionale und saisonale) Küche. Es ist wichtig, einen guten Grundstein für die Ernährung zu legen und dem Baby für seine „Ess“zukunft Gutes zu tun.

Spezielle Produkte oder Utensilien braucht man eigentlich nicht. Sinnvoll ist sicher ein Hochstuhl, in dem das Baby sicher und bequem sitzen kann. Auch macht es Sinn, unter den Hochstuhl eine „Schutzmatte“ zu legen, um das Reinigen nach den Mahlzeiten zu erleichtern. Hierfür eignet sich zum Beispiel ein Duschvorhang, eine Schreibtischstuhlunterlage oder auch Zeitungspapier.

Spezielles Geschirr oder Besteck braucht es erst einmal nicht. Aber schön aussehen tuen bunte Kinderteller und spezielles Besteck für Kinder ja trotzdem. Und schaden tut eine Anschaffung sicher nicht.

Sinn macht es auch, sich bewusst zu machen, welche Lebensmittel das Baby nicht essen sollte, bzw. was für das Baby ungeeignet ist.

Auch gibt es Sicherheit sich zum Thema breifrei und baby-led weaning etwas zu belesen. Hierfür eignet sich dieser Artikel und der Blog im Allgemeinen sehr. Außerdem empfehlenswert sind beispielsweise das BLW Grundlagenbuch von Gill Rapely und Einmal breifrei bitte! um zu verstehen, welcher Gedanke hinter dem Konzept von baby-led weaning und breifrei steckt.

Eine der wichtigsten Vorbereitungen ist es, sich in Geduld und Gelassenheit zu üben und sich bewusst zu machen, dass es sicherlich einige Sauerei geben wird und das Baby matschen wird. Denn es lernt eben anfangs auf eine spielerische Art und Weise die Lebensmittel kennen. Passend ist hierfür der Spruch „Food under one is just for fun.“

7. Ab wann baby-led weaning?

Es gibt verschiedene Empfehlungen, wie zum Beispiel von Babykostherstellern, Kinderärzten oder anderen Müttern oder dem näheren Umfeld, ab wann der beste Zeitpunkt ist, um mit der Beikost zu beginnen. Häufig wird dafür der 4. Monat empfohlen und die Gabe von Gläschennahrung oder Brei empfohlen. Einen durch das Alter des Babys festgelegten Zeitpunkt gibt es jedoch nicht. Ein Baby ist keinesfalls mit vier Monaten soweit mit der Beikost anzufangen. Vielmehr gilt es, auf das Baby zu hören. Das heißt zu beobachten, ab wann das Baby von selbst deutlich signalisiert, dass es bereit ist feste Nahrung aufzunehmen. Jedes Baby kommt irgendwann an diesen Punkt. Das eine früher, vielleicht schon mit 6 Monaten, ein anderes erst mit 10 Monaten.

Dies Signale, die das Baby zeigt, nennt man auch Beikostreifezeichen.

Mehr zu diesem Thema kannst du im Beitrag über „Baby-led weaning ab wann – der richtige Zeitpunkt“ nachlesen.

baby-led weaning - das Baby isst dass, was die Großen auch essen

8. Wann mit baby-led weaning anfangen?

Sinnvoll ist es mit der Einführung der breifreien Beikost zu beginnen, wenn das Baby entspannt ist. Es sollte ausgeschlafen sein und nicht schon vor Hunger weinen. Denn wenn es nicht entspannt ist, dann hat es keine Ruhe und Geduld sich auf die Mahlzeiten zu konzentrieren und einzulassen. Wenn das Baby Hunger zu haben scheint, ist es sinnvoll es erst ein bisschen zu Stillen und dann die gemeinsame Mahlzeit zu beginnen. Es ist so entspannter und ausgeruht. Baby-led weaning bedeutet auch sich Zeit zu lassen und langsam heranzutasten. Das Baby muss nicht in kurzer Zeit möglichst viel Essen und von den Mahlzeiten satt werden. Milch bleibt weiterhin die Hauptnahrungsquelle und das, wovon das Baby satt wird. Dies impliziert das Wort BEIkost ja eigentlich schon.

Auch sollte man sich nicht davon verunsichern lassen, wenn das Baby vielleicht schon einige Zeit fleißig am Familientisch mehrere Mahlzeiten am Tag mitgegessen hat und dann plötzlich nur noch an der Brust trinken möchte und nicht mehr am Tisch mitessen mag. Jeder Tag ist anders und es gibt Phasen, zum Beispiel wenn das Baby zahnt oder sich in einem Entwicklungsschub befindet, in denen es lieber gestillt werden möchte und die Nähe von Mama wieder mehr braucht.

Die perfekte Zeit ist also wenn das Baby ausgeschlafen und entspannt, nicht äußerst hungrig oder quengelig ist.

baby-led weaning - wir erklären euch, was es ist

9. Baby-led weaning – was zuerst?

Anfangs macht es Sinn, dem Baby alles in kleinen, gut zu greifenden Portionen anzubieten. Das bedeutet, dass das Baby Fingerfood angeboten bekommt. Besonders gut eignen sich für den Anfang gedünstete Obst- oder Gemüsesticks. Das Baby wird nicht viel essen, wenn es die ersten Male feste Nahrung angeboten bekommt. Es reicht also aus ganz kleine Mengen anzubieten. Besonders gut eigenen sich (je nach saisonalem Angebot) Gemüsesorten wie Kürbis, Karotte, Zucchini in Pommes geschnitten so, dass wenn das Baby den Gemüsepommes in der Hand hat jeweils oben und unten ein Stück rausschaut. Obstsorten, die sich für den Anfang gut eignen sind zum Beispiel in spaltengeschnittener und gedünsteter Apfel oder Birne, Banane oder auch halbierte Trauben. Auch kann das Baby sehr gut in Streifen geschnittene Pfannkuchen- oder Waffelstücke oder selbstgebackenes Brot probieren.

10. Baby-led weaning – was essen?

Der Gedanke bei der babygesteuerten Beikosteinführung ist, dass das Baby von Anfang an fast alles essen darf. Es gibt wenige Ausnahmen. Einige Lebensmittel, die es am Familientisch geben wird, sind für das Baby ungeeignet. Wichtig ist es beispielsweise auf Salz zu verzichten und auf eine generell salzarme Ernährung zu achten. Auch darf das Baby kein rohes Fleisch oder rohen Fisch essen. Auch Rohmilchprodukte sowie nicht durchgegartes Ei gilt es zu vermeiden. Anfangs kann man auch auf Kohl und andere blähende Lebensmittel wie Linsen verzichten. Auch Lebensmittel die aufgrund ihrer Form eine Erstickungsgefahr darstellen könnten, sollen dringend vermieden werden. Alternativ halbiert man sie. Hierzu zählen zum Beispiel Trauben oder kleine Cocktailtomaten aber auch Nüsse.

Sonst kann das Baby im Prinzip nach Lust und Laune mitessen. Nach und nach sollte es dabei allerdings erst einmal die einzelnen Lebensmittel für sich kennen lernen. So kann schnell und klar definierbar eine eventuelle Unverträglichkeit oder Allergie erkannt werden.

Frisch zubereitete Gerichte / Lebensmittel ohne Salz und Zucker oder sehr scharfe Gewürze können angeboten werden.

11. Baby-led weaning was zum Frühstück?

Ein breifreies Frühstück für den kleinen Esser können zum Beispiel ein Omelette, Rührei oder eine Frittata sein. Auch lecker sind Waffeln, Pancakes oder Pfannkuchen. Brot mit einem selbstgemachten Fruchtaufstrich oder Avocadomus. Kleine Muffins oder ein Stück zuckerfreier Kuchen kommen sicher auch gut an. Dazu isst das Baby sicher gerne frisch aufgeschnittenes Obst.

12. Baby-led weaning wie oft am Tag?

Je nachdem, wie häufig das Baby noch gestillt werden möchte und wie viel es bei der vorhergehenden Mahlzeit gegessen hat, kann mehr oder weniger oft feste Nahrung angeboten werden. Zu Beginn der Beikost macht es dabei Sinn, sehr stark auf die Bedürfnisse des Babys zu achten. Ist es zu müde, so wird es eher eine Stillmahlzeit vorziehen, als mit großer Anstrengung zu essen. Auch wenn das Baby zu hungrig ist, wird es wenig oder keine Geduld haben, selbst zu essen.

Das Baby kann an allen Mahlzeiten am Familientisch mitessen, wenn es möchte und auch zwischen drin können kleine Snacks angeboten werden. So kann es sinnvoll sein, dem Baby 5 oder auch 7 Mal etwas anzubieten. Man sollte nicht vergessen, dass der Magen eines Babys sehr klein ist und nicht so viel speichern kann. Aus diesem Grund kann es schneller wieder Hunger haben als ein Erwachsener.

In verschiedenen Beikostplänen wird oft empfohlen, mittags zu Beginnen und nach einem gewissen Zeitraum erst die nächste Mahlzeit einzuführen. Auch die Anzahl der Lebensmittel wird erst nach und nach sehr langsam gesteigert.

13. Wie lange dauert abstillen mit baby-led weaning?

Jedes Baby und Kleinkind ist unterschiedlich. So kann man keine genaue Zeitangabe darüber machen, wann ein Kind, das sich selbstbestimmt von der Brust entwöhnt, abgestillt hat. Die Muttermilch ist (sollte laut der Empfehlungen der WHO) im ersten Lebensjahr des Babys Hautnahrungsmittel sein und auch bleiben, auch wenn das Kind am Familientisch mit isst. Jedoch gibt es keinen genauen zeitlichen Rahmen, wann das Baby nicht mehr an die Brust möchte. Denn Stillen ist ja viel mehr als nur Trinken und Essen. Stillen kann auch Kuschelzeit und Nähe bedeuten, die das Baby auch über lange Zeit weiter verlangt. Bei vollgestillten Kindern kann sich die Entwöhnung, wenn dies von der Mutter zugelassen wird, auch über mehrere Jahre dauern. Es gibt aber auch Kinder, die sich nach einem halben Jahr von selbst abstillen.

Beim Stillen entscheidet das Baby selbst. Es beginnt zu trinken, wenn es Hunger hat und hört auf zu saugen, wenn der Hunger gestillt ist. Auch das Tempo gibt es dabei selbst vor. Aus diesem Grund ist es für das Baby nur natürlich auch die feste Nahrung selbstbestimmt aufzunehmen.

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