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Beikost für Babys

Beikost

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Hallo!

Seit 2016 gibt es für uns kein schönes Thema als die breifreie Beikost – wir lieben es, für dich nährstoffreiche und zuckerfreie Rezepte für die ganze Familie zu entwickeln und dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

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Oder Beikost – eine Wissenschaft für sich?!

Ich habe ein paar nützliche Informationen über Baby Beikost (egal ob Brei oder breifrei) für dich zusammengefasst. Und vielleicht geht es dir ja ähnlich wie mir… Am Anfang habe ich das Gefühl gehabt, dass das Thema mit dem Essen und der Beikosteinführung eine Wissenschaft für sich ist. Aber eigentlich ist es gar nicht schwer. Hör auf dein Bauchgefühl! Es gibt nur wenige Dinge zu beachten. Eine Liste mit ungeeigneten Lebensmitteln sowie 14 Tipps für einen entspannten Beikoststart habe ich zusammengefasst. Außerdem findest du im Downloadberich Basics, die du für eine breifreie Kost vorrätig haben kannst.

Baby mit Schüssel_breifreibaby

  1. Was ist Beikost?
  2. Ab wann Beikost?
  3. Was tun wenn Baby Beikost verweigert?
  4. Was passiert wenn Baby zu früh Beikost bekommt?
  5. Was trinken zur Baby Beikost?
  6. Was für Öl in Beikost?
  7. Warum Öl in Beikost?
  8. Was als erste Beikost?
  9. Beikost was ab wann?
  10. Verstopfung bei Baby Beikost was tun?
  11. Baby Beikost was abends?

1. Was ist Beikost?

Was ist Beikost überhaupt? Und muss es immer gleich BREIkost sein?

„Als Beikost wird alles bezeichnet, was Babys außer Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung bekommen, zum Beispiel Gemüse, Obst, Kartoffeln, Öl, Fleisch und Getreide sowie die daraus hergestellten Breie“. So definiert die Seite der Kindergesundheit, ein Informationsangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), den Begriff Beikost.

Die Seite bietet allerdings ausschließlich Informationen und Empfehlungen für die Einführung von Brei. Über eine breifreie Ernährung kann man dort keine Informationen finden.

Beikost bedeutet eine „Beigabe“ von Nahrungsmitteln zusätzlich zur Muttermilch (oder der Pre-Nahrung). Es geht absolut nicht darum die Muttermilch zu ersetzten. Sie dient immer noch als Hauptnahrungsquelle für das Baby.

Wichtig ist auch zu verstehen, dass es nicht darum geht, dass das Baby direkt nach den ersten Tagen der Beikosteinführung von den angebotenen Lebensmitteln satt wird. Vielmehr soll es die Möglichkeit haben langsam „Essen“ kennenzulernen. Die meiner Meinung nach beste Möglichkeit bietet hierbei der Weg der breifreien Beikosteinführung mit Fingerfood und, wie der Name schon sagt, ohne Brei.

2. Ab wann Beikost?

Eine Frage, die wir uns als Eltern früher oder später alle stellen oder gestellt haben ist die, ab welcher Woche Beikost angeboten werden kann. Ab wann kann mit der Beikosteinführung anfangen werden?

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt das Baby bis zum vollendeten sechsten Lebensmonat voll zu stillen. Und dann, je nach Entwicklung des Babys mit der Beikost zu beginnen und auch bei der Beikosteinführung weiter zu stillen. Ein Baby ist bereit am Essen teilzunehmen, wenn es die Zeichen der Beikostreife zeigt. Dann kann die Beikost beginnen und der Startschuss für den Beikostbeginn fallen.

3. Was tun wenn Baby Beikost verweigert?

Mach dir keine Gedanken, wenn dein Baby zu Beginn oder auch einmal in späteren Phasen das Essen verweigert oder Lebensmittel und Speisen, die es vielleicht mit Vorliebe und Genuss gegessen hat plötzlich nicht mehr anrührt. Das ist ganz normal und je nach Tageslaune oder Entwicklungsphase unterschiedlich. Wenn zum Beispiel die Zähnchen kommen, ist es verständlich, dass die Kleinen dann nichts essen wollen. Vielleicht ist warmes oder überhaupt Nahrung schmerzhaft am wunden Zahnfleisch. Auch meine Tochter K hatte schon solche Phasen, obwohl sie sich eigentlich als sehr gute Esserin geoutet hat.

Es kann die verschiedensten Gründe haben, warum dein Baby die Beikost verweigert. Vielleicht möchte dein Baby das, was du gerade anbietest nicht versuchen. Wenn es ein neues Lebensmittel ist, schmeckt es ihm vielleicht einfach noch nicht. Du kannst ihm eine Alternative anbieten oder es einfach zu einer anderen Tageszeit oder am nächsten Tag wieder probieren. Achte darauf keinen Druck aufzubauen und eine Erwartungshaltung einzunehmen. Die 14 Tipps für einen entspannten Beikoststart helfen dir vielleicht weiter.

Denke auch immer daran, dass die Muttermilch (oder das Fläschchen) nicht von heute auf morgen durch eine komplette Mahlzeit ersetzt werden müssen. Dein Baby braucht Zeit um sich „einzuessen“ und wird das in seinem Tempo tun.

4. Was passiert, wenn Baby zu früh Beikost bekommt?

Wenn dein Baby zu früh etwas zu Essen bekommt kann es gut sein, dass es davon Bauchschmerzen bekommt. Der Magen-Darm-Trakt braucht seine Zeit um sich vollständig zu entwickeln und auszureifen. In den ersten Lebensmonaten ist er noch sehr empfindlich. Weiter ist es gut für das Baby und um Allergien zu vermeiden sechs Monate voll zu stillen.

Außerdem wird dein Baby dir zeigen, ob es bereit ist, mit dem Essen zu beginnen. Du solltest nicht anfangen Essen anzubieten, bevor dein Baby die Beikostreifezeichen zeigt.

5. Was trinken zur Baby Beikost?

Wegen ausreichender Flüssigkeitszufuhr musst du dir anfangs keine Gedanken machen. Deine Baby bekommt ja durch das Stillen (oder das Fläschchen) genug Flüssigkeit. Du kannst jedoch zu allen Mahlzeiten Leitungswasser aus einem Becher anbieten. Das ist völlig ausreichend für die Kleinen und die Wasserqualität in Deutschland ist sehr gut.

Erst, wenn du weniger stillst ist es wichtig, dass dein Baby auch mehr trinkt. Aber in der Regel reguliert auch das sich von selbst. Biete einfach immer wieder das Getränk an und achte darauf, ob dein Baby dir signalisiert, dass es etwas trinken möchte. Stelle den Becher so hin, dass es sehen kann, dass er bereit steht. Einen schicken Trinkbecher*, der sehr robust ist un dnicht bei einem Sturz zerbricht empfiehlt sich eher als ein Glas.

6. Was für Öl in Beikost?

Wie auch alle anderen Lebensmittel, die du deinem Baby anbietest, sollte das Öl von hochwertiger (Bio-)Qualität sein. Ein pflanzliches Öl mit vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist empfehlenswert. Rapsöl ist meiner Meinung nach für den Beikoststart super. Aber auch Sonnenblumen-, Distel- oder Maiskeimöl, Öl aus Leinsaat oder Weizenkeim ist geeignet. Kaltgepresste Öle sind ganz zu Beginn der Beikosteinführung nicht geeignet.

Von verschiedenen Herstellern gibt es auch spezielles Beikostöl. Das ist dann zum Beispiel eine Mischung aus Sonnenblumen- und Rapsöl.

7. Warum Öl in Beikost?

Öl wird der Beikost zugegeben, damit die fettlöslichen Vitamine aus Obst und Gemüse aufgenommen werden können und das Baby keine Verstopfungen bekommt. Man verwendet hierfür auf 100g Nahrung ½ bis 1 TL ÖL. Wird das Baby allerdings zu den Mahlzeiten noch gestillt, so sorgt die Muttermilch für diesen Effekt. Ich habe auch schon häufiger gehört, dass Mamis etwas Muttermilch in den Brei geben und dafür auf Öl verzichten.

Wenn ich für K backe oder koche verwende ich am liebsten Rapsöl oder Butter.

8. Was als erste Beikost?

Was erste Beikost sein kann, mit was Beikost beginnen kann? Eigentlich ist das den Eltern völlig frei gelassen und wird in unterschiedlichen Ländern und Kulturen anders gehandhabt.

Typisch hier Zulande ist der Karotten- oder Kartoffelbrei. Weiter wird auch gerne Kürbis, Fenchel, Zucchini, Pastinake, Süßkartoffel oder Brokkoli püriert.

Auch fangen manche Eltern mit Obstbrei wie z.B. Apfel oder Birne an. Viele halten sich für die Einführung auch an einen speziellen Beikostplan.

Weitere Gedanken zur Beikost und wie andere Kulturen damit umgehen, gibt es in meiner Beifrei-Reihe zu lesen.

Sucht man im Internet nach einem Beikostbuch oder Beikostrezept, so wird man sehr schnell fündig. Allerdings hauptsächlich zu diversen Gemüse- und Obstbrei-Rezepten oder Büchern, bei denen es um die Zubereitung von Babys erstem Brei geht. Literatur für die breifreie Ernährung ist im Vergleich eher spärlich vorhanden. Man kann aber auch gut Rezepte verwenden, die in den Breibüchern als Kost ab dem ersten Lebensjahr oder Familienessen bezeichnet werden.

Beikostmenge: Wie viel Brei ist denn überhaupt eine Mahlzeit? Hierzu findet man Angaben von 150 bis 200 g.

Bei uns sind die Mahlzeiten nach Hunger, Lust und Laune portioniert. Das variiert wirklich total. Anfangs wurde natürlich alles nur mit Mäusebissen probiert und inzwischen hat die kleine Lady manchmal eine sehr guten Appetit und verputzt einen kompletten Pancake mit Obst oder einen halben Pfannkuchen zum Frühstück.

9. Beikost was ab wann?

Hier gehen die Meinungen sehr auseinander. Da ich ja, wie du sicher schon am Name der Website „breifreibaby.de“ erkennen kannst, eine Befürworterin der breifreien Beikost fürs Baby bin, halte ich nicht viel von den Beikostplänen fürs Baby nach denen strikt nach und nach eine Still- oder Flaschenmahlzeit ersetzt wird und ein neues Lebensmittel erst nach einer Woche Pause zum vorherigen eingeführt wird.

Die Bücher über B(r)eikost empfehlen mittags anzufangen und dem Baby einen Mittagsbrei in Form von püriertem Gemüse anzubieten. Später wir dann der Abendbrei eingeführt und dem Baby ein Milch-Getreide-Brei angeboten. Der nächste Schritt ist die Nachmittagsmahlzeit, bei der das Baby einen Getreide-Obst-Brei bekommt. Als letzter Schritt und Übergang zum Essen am Familientisch isst das Baby auch Frühstück statt gestillt zu werden oder das Fläschchen zu bekommen. Die Breimahlzeiten werden nach und nach durch die Familienkost ersetzt.

Bei uns lief das ja von Anfang an ganz anders. Wir haben uns keinen konkreten Plan gemacht und lassen auch immer noch alles auf uns zukommen. Wir haben direkt mit Fingerfood und kleinen Snacks angefangen und vollständig auf Brei als Beikost verzichtet. Ideen für Lebensmittel (Obst/Gemüse) für den Einsteiger gibt es in meiner breifrei-Reihe – Teil 4.

Babybeine_breifreibaby

10. Verstopfung bei Baby Beikost was tun?

Um zu vermeiden, dass es zu Verstopfungen kommt ist es wichtig auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, die dem Baby auch wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente liefert. Es gibt Lebensmittel, die eher stuhlauflockernd beziehungsweise abführend wirken und welche, die eher verstopfen.

Wenn dein Baby zu Verstopfungen neigt achte darauf, dass du dieses etwas regulierst. Du kannst beispielsweise Birne oder Pflaume anbieten. Diese Obstsorten lockern den Stuhlgang auf.

Ananas und Mango stellen Verdauungsenzyme bereit und helfen Verstopfungen vorzubeugen.

Einen extra Beitrag über verschiedene Lebensmittel, die stuhlauflockernd oder –festigend sind schreibe ich in der nächsten Woche.

11. Baby Beikost was abends?

Tolle Ideen, auch für das Abendessen findest du bei meinen Rezepten. Viel Spaß beim Nachkochen und ausprobieren!

Viel Spaß beim Starten!

Und lass dich bei Allem nicht beirren. Ihr findet sicher einen guten Weg, der für euch passt und allen Spaß macht.

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