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Tipps zum Einfrieren - Verpackungen und Haltbarkeit

Unsere Tipps zum Einfrieren von Lebensmitteln und Gerichten

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Hallo!

Seit 2016 gibt es für uns kein schönes Thema als die breifreie Beikost – wir lieben es, für dich nährstoffreiche und zuckerfreie Rezepte für die ganze Familie zu entwickeln und dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

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Du weißt, wir sind ganz stark dafür, denn Alltag mit Baby so leicht und entspannt wie möglich zu gestalten. Deshalb schreiben wir auch so gerne über alltägliche Tipps und Tricks. Dazu gehört auch das Einfrieren von Lebensmitteln, Beikostgerichten oder eben dem nächsten Frühstück deines Kindes. Wir haben dazu auch auf Instagram schon in einem Video gesprochen – die Inhalte gibt es hier jetzt verschriftlicht. Außerdem erklären wir kurz, wie man sich mit Meal Prep das Leben leichter machen kann. Alle Tipps sind persönliche Erfahrungen, die wir ohne Gewähr gerne an dich weitergeben wollen. Wir freuen uns sehr über eure Kommentare, was ihr von dem Thema haltet und ob ihr noch den einen oder anderen Geheimtipp habt.

  Tipps zum Einfrieren - Verpackungen und Haltbarkeit

1.       Was hält sich wie lange im Gefrierschrank?

Diese Frage habt ihr uns häufig gestellt. Meine eigene Erfahrung sagt mir da, dass es nicht unbedingt nur auf die Zeit ankommt, sondern auf die richtige Vorbehandlung, Sauberkeit und die Qualität der Lebensmittel. Trotzdem gibt es einige Eckdaten:

          Fleisch und Fisch: Je fettiger der Fisch oder das Fleisch (z.B. Lachs und Schweinebauch) umso kürzer kann man es einfrieren. Ca. 3 Monate ist Fettiges haltbar, bis zu 12 Monate kann man Mageres einfrieren.

          Gemüse und Obst lässt sich bis zu 12 Monate einfrieren. Wichtig ist, dass einige Gemüsearten blanchiert werden sollten, um ein möglichst leckeres Ergebnis zu erzielen. Kürbis, Kohlrabi, Wirsing kann auch roh eingefroren werden. Beeren sowie Mango, Banane usw. lassen sich auch super einfrieren, eignen sich danach aber nicht mehr, um pur und roh verspeist zu werden.

          Backwaren wie unsere Muffins, Pancakes und Waffeln können locker bis zu 6 Monate tiefgekühlt werden. Brot friere ich sogar für bis zu 12 Monate ein.

 

2.       Was hält sich wie lange im Kühlschrank?

Hier verlasse ich mich auf die drei Sinne: sehen, riechen, fühlen. Lebensmittel sind fast immer 1-2 Tage im Kühlschrank haltbar, wenn sie richtig und luftdicht verpackt sind. Ihr kennt jedoch bestimmt auch, dass man Rucola oder Spinat kauft und am nächsten Tag ist das Zeug Matsch. Das liegt daran, wie frisch Lebensmittel sind, ob sie gespritzt wurden und wie lange die Kühlkette unterbrochen wurde. Testet einfach, ob eure Zutaten gut aussehen (ohne Film oder Verfärbung), ob sie noch frisch riechen und ob sie sich noch knackig und gut anfühlen. Es empfiehlt sich immer eine luftdichte Verpackung in einer Tupperdose aus Plastik oder Glas.

 

3.       Die richtigen Behältnisse zum Einfrieren

Wir schwören auf die Glascontainer von Emsa. Darin kann das fertige Essen direkt wieder aufgetaut und aufgewärmt werden. Sie eignen sich für alle fertigen Mahlzeiten: Nudelgerichte, Suppen, Lasagne, Reisgerichte usw. Für rohes oder blanchiertes Gemüse sind Plastiktüten leider immer noch das erste Mittel der Wahl. Je häufiger man die Tüte verwendet, umso weniger schädlich für die Umwelt. Ich wasche die Tüten aus, lasse sie trocknen und verwende sie neu. Für kleine Portionen nutze ich Schraubgläser oder kleine Mascarpone-Verpackungen (Plastikbecher). Ich kaufe kaum etwas extra, sondern zweitverwerte gerne. Dafür eignen sich gut verschließbare Plastikboxen, Essiggurken-Gläser, Senfgläser usw.

 

4.       Wie verpackt man am besten das Einfriergut?

Fertig gekochte Gerichte sollten in sehr gut schließende Dosen kommen, die möglichst komplett gefüllt werden. Je weniger Luftraum, umso besser. Denn so gibt es keine Chance für Gefrierbrand. Suppen fülle ich in Gläser, mit 1-2 cm Luft, dann platzt das Glas nicht. Plastiktüten eignen sich für Gemüse, Obst und Backwaren, da hier kein Platz verschenkt wird. Die Tüten immer sehr gut schließen, dass keine Feuchte reinziehen kann.

Das Essen, das ich mit zur Arbeite nehme oder Komponenten, die die gleiche Auftau-und Aufwärmzeit haben, verpacke ich auch zusammen.

 

5.       Wie kann ich schnell etwas auftauen?

Optimalerweise in der Mikrowelle. Da ich kein Fan von Mikrowellen bin, und auch keine habe, nutze ich das Wasserbad dafür. Immer bei kleiner Hitze im Wasserbad im Topf auftauen und so schnell als möglich umfüllen. Auch Plastikcontainer können bei ganz kleiner Hitze ins Wasserbad. Backwaren kommen in den Toaster – meiner hat eine extra Funktion zum Auftauen. Im Backofen lässt sich vieles ebenso gut auftauen, dazu am besten 10 Minuten vorheizen.

 

6.       Muttermilch und Beikost einfrieren

Muttermilch lässt sich wunderbar einfrieren. So kann bei Bedarf auch der Mann einmal füttern oder wenn eine Brustentzündung zugeschlagen hat, kann man das Baby so weiterhin versorgen. Diese sollte maximal 6 Monate aufbewahrt werden. Dafür eigenen sich kleine Gläser ebenso wie spezielle Milchbeutel. Am besten nicht mehr als 60 ml einfrieren. Auch die Beikost kann super eingefroren werden. Das erleichtert das Leben enorm. Vor allem Frühstück wie zum Beispiel:

          Babybrot

          Waffeln ohne Zucker

          Babymuffins

          Milchreisschnitten

Lassen sich wunderbar in großer Stückzahl produzieren und einfrieren. So kann man morgens kleine Mengen herausholen, im Toaster auftauen und servieren. Außerdem gibt einem das auch die Möglichkeit, immer abwechslungsreich zu bleiben.

 

Unsere Tipps zum Einfrieren:

          Mindestens 1 x im Jahr die Gefriertruhe abtauen. Am besten wählt ihr dazu den kältesten Tag des Jahres, denn so kann man die Lebensmittel 1-2 Stunden im Freien lagern. Den Kühlschrank abstellen und einen Topf mit heißem Wasser hineinstellen. Das Eis taut dann schneller und nach dem Reinigen kann innerhalb von 2 Stunden alles wieder angestellt werden. Je öfter man abtaut umso geringer die Gefahr von Gefrierbrand.

          Gefäße nutzen, die man gut stapeln kann. Dazu bietet es sich an, immer die gleichen Dosen von einer Marke zu kaufen. Die Glascontainer von Emsa passen z.B. alle nahtlos übereinander.

          Die Lebensmittel und Gerichte immer komplett auskühlen lassen und dann erst in der Truhe verstauen.

          Alle Lebensmittel beschriften. So stellt man sicher, dass nichts zu lange eingefroren wird. Noch besser: In den Schubladen des Kühlgerätes sortieren: Obst und Gemüse im Rohzustand in Schublade 1, fertige Gerichte in Schublade 2, der Rest in Schublade 3.

          Lieber kleine Portionen einfrieren, denn man sollte nichts wieder einfrieren. Spricht: Waffeln zerteilen, Brot in Scheiben einfrieren, Beeren in kleinen Schraubgläsern und Muttermilch ebenfalls nur in kleinen Portionen.

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