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Die wichtigsten Nährstoffe für dein Baby

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Hallo!

Seit 2016 gibt es für uns kein schönes Thema als die breifreie Beikost – wir lieben es, für dich nährstoffreiche und zuckerfreie Rezepte für die ganze Familie zu entwickeln und dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

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Welches sind die 14 wichtigsten Nährstoffe, die dein Baby braucht um gesund und ausgewogen ernährt zu sein?

Bei der Ernährung deines Babys ist es wichtig, auf ein ausgewogenes Angebot an Lebensmitteln und Lebensmittelgruppen mit verschiedenen Nährstoffen zu achten. Babys haben einen hohen Energiebedarf – einen höheren als wir Erwachsene – und benötigen in bestimmten (Wachstums) -Phasen von manchen Dingen besonders viel. In diesen Phasen müssen beispielsweise die Eiweißdepots aufgefüllt werden oder sie benötigen wenn sie erkältet sind besonders viel Vitamin C. Es ist also unheimlich wichtig, auf eine gute und ausgewogene Nährstoffzufuhr zu achten. Im ersten Lebensjahr wird bei deinem Baby der Grundstein für die spätere Entwicklung und Ernährungsgewohnheiten gelegt.

Prinzipiell sind natürlich alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente von großer Bedeutung. Im Folgenden habe ich aber eine Liste erstellt, in der einige davon aufgeführt werden, die meiner Meinung nach besonders wichtig für dein Baby und seine Körperfunktionen sind.

Wenn ich Lebensmittel aufzähle, die nicht geeignet sind, so kannst du den Grund dafür in meinem Artikel über ungeeignete Lebensmittel erfahren. Alles über breifreie Beikost erfährst du in meiner breifrei-Reihe und meinen 14 Tipps für einen entspannten Beikoststart ohne Brei.

Die 14 wichtigsten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente für dein Baby

1. Eisen

Eisen ist vor allem in den roten Fleischsorten (Wild solltest du nicht anbieten) enthalten. Eine Eisenmenge von 20 bis 40g sollte der kleine Essanfänger wöchentlich zu sich nehmen. Neben Fleisch, vor allem Rindfleisch, liefern eisenreiche Gemüsesorten oder Getreide mit viel Eisen die nötige Eisenmenge. Auch Nüsse sind ein guter Eisenlieferant. Für die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln wird Vitamin C benötigt. Das tierische Eisen kann der Körper am leichtesten aufnehmen. Was du deinem Baby statt Fleisch anbieten kannst, wenn du es ausschließlich vegetarisch oder vegan ernähren möchtest, kannst du im Artikel über vegane Beikost nachlesen.

Auch sind Hülsenfrüchte oder Sojaprodukte wie Tofu für den Eisenhaushalt ein wertvoller Lieferant. Beides kommt allerdings bei der Ernährung deines Babys erst einmal nicht in Frage.

Eisen ist ebenso wichtig für die Blutbildung und sorgt dafür, dass der Sauerstofftransport im Blut stattfinden kann. Außerdem benötigt der Körper es für die Hirnentwicklung und verschiedene Stoffwechselvorgänge.

2. Vitamin C

Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin welches besonders wichtig für den Körper ist, da es unter anderem die Aufnahme von Eisen begünstigt. Ein Schlückchen frischgepresster Orangensaft, sowie Äpfel, Birnen und Tomaten sind reich an Vitamin C und somit als Lieferant geeignet. Als Saft, frisch aufgeschnitten oder auch als Mus sollte das Obst frisch und zu der Fleischmahlzeit gegeben werden, damit der volle Vitamin C-Gehalt vorhanden ist. Andere Lieferanten wie Paprika und Kohl sind eher ungeeignet.

 3. Kalzium

Milch, Milchprodukte und Vollkorn sind die Nummer eins Kalziumlieferanten. Ich verwende auch gerne beim Backen von Brot, Muffins, Waffeln oder Pancakes Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Buttermilch oder Vollmilch und Vollkornmehl. Neben Milch, Milchprodukten und Vollkorn sind Karotten, Sesam, Kokosnuss und Mandeln gute Kalziumlieferanten. Da du deinem Baby die Mandel aber nicht in reiner Form anbieten solltest (Verschluckungsgefahr!) kannst du weißes Mandelmus im Reformhaus kaufen oder dieses einfach selber machen. Der Körper braucht Kalzium für den Knochenaufbau und die –stabilität sowie für die Blutgerinnung und Stoffwechselvorgänge (wie die Verdauung). Weiter ist Kalzium für die Nervenimpulsübertragung unabdingbar.

4. Omega-3-Fettsäuren

Die Omega-3-Fettsäuren zählen zu den essentiellen Fettsäuren und werden für unzählige Prozesse im Körper benötigt. Dieser kann sie jedoch nicht selbst bilden und ist somit auf eine Zufuhr von außen angewiesen. Zu den Prozessen, für die sie benötigt werden zählen Zellstoffwechsel, Eiweißsynthese, Hormonproduktion und die Bildung körpereigener Abwehr gegen Infektionen. Neben Lachs, der der größte Lieferant von Omega-3-Fettsäuren ist, liefern auch Rapsöl, Leinöl, Walnussöl und Hanföl, aber auch Mandeln diese. Schon während der Schwangerschaft sollte auf eine ausreichende Zufuhr geachtet werden, da dann beim Fötus bereits der Einbau der Fettsäuren in der Netzhaut der Augen und im Gehirn stattfindet.

Es wird empfohlen dem Baby zweimal pro Woche Fisch anzubieten.

Die Omega-3-Fettsäure ist eine der mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

5. Omega-6-Fettsäuren

Die Omega-6-Fettsäuren gehören auch zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie sind auch als Linolsäuren bekannt.

Diese Fettsäuren wirken u.a. beim Wachstum und bei der Heilung von Wunden mit.

Man betrachtet die Omega-3- und -6- Fettsäuren oft im Verhältnis zu einander, wobei eine genauere Erläuterung an dieser Stelle zu komplex ist.

6. Zink

Zink kommt in Haferflocken, Vollkorngetreide, Cashews (können auch als Mus aufs Brot oder zum Backen verwendet werden) vor. Außerdem in Kakao oder Leber, was aber beides für dein Baby nicht geeignet ist. Zink ist unter anderem für die Insulinspeicherung, das Wachstum von Haaren und Haut und die Eiweißsynthese verantwortlich. Auch für die Abwehrfunktion unseres Körpers benötigt dieser Zink.

7. Jod

Eine angemessene Zufuhr von Jod ist für die Schilddrüse von großer Bedeutung. Die Schilddrüsenhormone sind von großer Wichtigkeit für die Stoffwechselvorgänge. Sie beeinflussen sowohl die körperliche als auch die geistige Entwicklung und das Wachstum. Die Schilddrüse ist auch für die Regulation der Körpertemperatur und die Stimmungslage zuständig. So kann es bei einer Hypothyreose, einer Unterfunktion der Schilddrüse nicht nur zu Müdigkeit und Antriebslosigkeit, sondern (bei Kindern) auch zu Wachstums- und Entwicklungsstörungen, Konzentrationsstörungen und Depressionen kommen. Eine Überfunktion, die Hyperthyreose, hingegen kann Herzrasen auslösen.

Seefisch, Milch- und Milchprodukte sowie Hühnerei enthalten Jod.

8. Flour

Flour wird vom Körper für stabile Knochen und gesunde Zähne benötigt. Besteht ein Flourmangel so sind die Mangelerscheinungen an den Zähnen (später als Karies) zu erkennen. Flour ist zum Beispiel in Fisch und Walnüssen enthalten. Außerdem in Innereien, welche für Babys allerdings nicht geeignet sind.

9. Kalium

Kalium ist ein wichtiger Mineralstoff, der für die Regulation des körpereigenen Wasserhaushaltes und der Reizweiterleitung des Nervensystems gebraucht wird. Kaliumreiche Gemüsesorten sind zum Beispiel Kartoffeln, Petersilie und Spinat enthalten. Nüsse und Früchte wie Avocado, Feigen, Bananen, Aprikosen und Pfirsiche aber auch Trauben sind gute Kaliumlieferanten. Wenn Gemüse zu lange gekocht wird, dann geht Kalium verloren beziehungsweise ins Kochwasser über, welches man ja in der Regel nicht weiter verwendet.

10. Natrium

Natrium ist der Gegenspieler von Kalium und ebenfalls für die Regulation des Wasserhaushaltes verantwortlich. Der Säure-Basen-Haushalt und der Blutdruck werden ebenfalls durch Natrium mitreguliert. Die Nervenübertragung kann nur funktionieren, wenn Natrium und Kalium zusammenspielen.

11. Magnesium

Magnesium ist ein wichtiger Nährstoff für den Stoffwechsel und das Nervensystem, den Knochenaufbau. Nüsse, Bananen und Vollkornprodukte eignen sich als Magnesiumlieferant. Kakao ist ebenfalls ein Magnesiumlieferant aber wie schon erwähnt für Babys nicht optimal geeignet.

12. Vitamin D(3)

Vitamin D ist eins der fettlöslichen Vitamine welches bei einem Mangel die sogenannte Rachitis bei Babys und Kindern auslösen kann. Dabei findet eine gestörte Mineralisation oder Demineralisation des Kochens statt. Es wird nur wenig Vitamin D über die Nahrung aufgenommen. Die hauteigene Bildung von Vitamin D wird größtenteils durch UV-Strahlung angeregt. Weil Babys aber möglichst wenig der direkten UV-Strahlung ausgesetzt werden sollen, fällt diese Quelle fast weg. Aus diesem Grund wird empfohlen den Babys im ersten Lebensjahr (ab dem Ende der ersten Lebenswoche) täglich Vitamin D in Form von Tabletten (Vigantoletten) zuzuführen.

13. Vitamin B2

Vitamin B2 ist auch als Riboflavin bekannt. Es wird im Körper für sehr viele Stoffwechselvorgänge benötigt. Als Lieferanten stellen Milch- und Milchprodukte sowie Brot, Nüsse und Obst dieses fettlösliche Vitamin zur Verfügung. Pilze sind ebenfalls Vitamin B – Lieferanten, sollten jedoch für die Zubereitung von Mahlzeiten für dein Baby nicht verwendet werden.

14. Vitamin B12

Vitamin B 12 kommt hauptsächlich in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Milch und Eiern vor. Das wasserlösliche Vitamin ist unter anderem für die Bildung von roten Blutkörperchen notwendig. Bei einer veganen Ernährung sollte dieses Vitamin ergänzend gegeben werden um möglichen Mangelerscheinungen vorzubeugen. Diese können zum Beispiel Wachstums- und Entwicklungsstörungen sein.

… und weiter?!

Neben diesen 14 aufgelisteten Nährstoffen gibt es weitere Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelementen, die in unseren Lebensmitteln enthalten sind und wichtige Funktionen in unserem Körper übernehmen. Sowohl eine zu geringe Aufnahme, als auch bei manchen Nährstoffen zu viel des Guten, kann dem Körper schaden.

Es ist sinnvoll Babys möglichst keine Nahrungsergänzungsmittel (außer Vitamin D in Form der Vigantoletten) zuzuführen sondern darauf zu achten, dass sie alles, was sie brauchen über die Nahrung aufnehmen können.

Stillst du dein Baby voll, so musst du dir keine Gedanken über die ausgewogene Ernährung machen, denn es bekommt alles für die Entwicklung wichtige über die Muttermilch. Erst, wenn die Beikost startet, ist es unabdingbar sich Gedanken zu machen, was das Baby angeboten bekommt.

Ich muss sagen, dass wir uns mit der Thematik gesunde Ernährung noch mal mehr auseinander gesetzt haben, seit K mit isst. Auch vorher haben wir nicht ungesund gegessen, aber jetzt achten wir noch mehr darauf, welche Produkte wir einkaufen und bevorzugen regionale Produkte in Bioqualität. Oder wir verarbeiten einfach direkt das Gemüse aus unserem Saisongarten, da wissen wir ganz sicher, dass es nicht gedüngt ist.

Leckere neue Rezepte findest du in meinem Blog. Eine Rezeptsammlung, von der du dich inspirieren lassen kannst, habe ich ebenfalls angelegt.

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